Der Genfer Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2013 einen Umsatzanstieg um 2,7 Prozent auf 1,089 Milliarden Franken verzeichnet.

In Lokalwährungen (LW) gerechnet sowie um Akquisitionen und Veräusserungen bereinigt, wären die Verkäufe um 3,9 Prozent gestiegen. Die Verkäufe im Bereich Riechstoffe kletterten um 3,6 Prozent auf 517,1 Millionen Franken (+4,2% in LW), in der Division Aromen lag das Plus bei 1,9% auf 571,8 Mio (+3,7% in LW), wie das Unternehmen mitteilte.

Das Jahr habe mit einer starken Geschäftsdynamik, einer gut gefüllten Projektpipeline und Geschäftsabschlüssen auf hohem Niveau begonnen, heisst es weiter. Die Wachstumsraten stünden im Einklang mit den mittelfristigen Wachstumszielen.

Ziele bleiben unverändert

Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) verfehlt. Im Vorfeld wurde ein Gesamt-Umsatz von 1,123 Milliarden Franken prognostiziert. Für die Riechstoffe wurden von den Experten 530,8 Millionen und für die Aromen 589,4 Millionen veranschlagt.

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Die mittelfristigen Hauptziele bleiben unverändert: Ein jährliches organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent. Die EBITDA-Marge soll dauerhaft auf einem «branchenführenden» Niveau liegen.

Ausserdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden. Givaudan bekräftigt die Absicht, mehr als 60 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre auszuschütten.

(muv/aho/sda/awp)