Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im ersten Halbjahr 2013 Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Verkäufe stiegen auf 2'225 Millionen Franken, was einem Anstieg um 5,7 Prozent auf vergleichbarer Basis und 4,7 Prozent in Franken entspricht. Der Reingewinn kletterte um 36 Prozent auf 271 Millionen, der Gewinn pro Aktie verbesserte sich derweil auf 29,61 Franken, nach 21,98 Franken im Vorjahr.

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Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA stieg um 16 Prozent auf 509 Millionen Franken; daraus errechnet sich eine Marge von 22,9 Prozent, nach 20,6 Prozent im Vorjahr. In Lokalwährungen ergab sich ein Anstieg des EBITDA um 15,8 Prozent. Der freie Cashflow erreichte mit 207 Millionen Franken 9,3 Prozent der Verkäufe.

Erwartungen erfüllt

Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten erfüllt. Erwartet wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Umsatz von 2,21 Milliarden, ein EBITDA von 475 Millionen und ein Reingewinn von 222,5 Millionen Franken.

Die Division Riechstoffe meldet einen Umsatz von 1'047 Millionen Franken. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,5 Prozent auf vergleichbarer Basis und 5,3 Prozent in Franken. Die Division Aromen rapportierte einen Umsatz von 1'178 Millionen, woraus sich ein Anstieg von 5,8 Prozent auf vergleichbarer Basis und 4,1 Prozent in Franken errechnet.

Ferner bekräftigt Givaudan seine Fünfjahresziele. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent sowie weitere Marktanteilsgewinne. Die EBITDA-Marge soll dauerhaft auf einem «branchenführenden» Niveau liegen. Ausserdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14-16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden.

(jev/awp)