Ein starkes Geschäft mit Duftstoffen sowie mit Aromen für Softdrinks, Teegetränke und Gewürzmischungen für Snackartikel gibt dem deutschen Aromenlieferanten Symrise Schwung. Der Givaudan-Konkurrent profitierte zudem von einem Zukauf in den USA und kräftigem Wachstum in Lateinamerika.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) kletterte im ersten Quartal um gut sechs Prozent auf 158,5 Millionen Euro, wie Symrise mitteilte. Unter dem Strich standen fast 71 Millionen, ein Plus von vier Prozent. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 731,8 Millionen Euro.

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Starkes Wachstum in Lateinamerika

Ohne die Übernahme der US-Spezialchemiefirma Pinova, die Symrise im vergangenen Jahr für 400 Millionen Dollar gekauft hatte, wäre er um zwei Prozent gewachsen.

«Wir haben in allen Regionen und in beiden Segmenten zugelegt», zeigte sich Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram zufrieden. Am stärksten wuchs das Unternehmen erneut in Lateinamerika mit einem Umsatzplus von 31 Prozent. «Nach dem erfolgreichen Jahresauftakt sind wir für die kommenden Monate insgesamt zuversichtlich.»

Prognose bekräftigt

Für 2016 bekräftigte Bertram seine Prognose. Symrise will unverändert stärker als der weltweite Markt für Duftstoffe und Aromen wachsen, für den ein jährlicher Zuwachs von zwei bis drei Prozent unterstellt wird. Die operative Umsatzrendite (Ebitda-Marge) soll sich auf rund 20 Prozent belaufen. Im ersten Quartal lag sie bei 21,7 Prozent.

(sda/cfr)