Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im Geschäftsjahr 2012 bei Umsatz und Gewinn zugelegt. Der Umsatz stieg um 8,7 Prozent auf 4,26 Milliarden Franken und der Reingewinn gar um 63 Prozent auf 411 Millionen Franken, wie die Gesellschaft mitteilte.

In Lokalwährungen wären die Verkäufe lediglich um 6,6 Prozent gewachsen. Der Gewinn pro Aktie stieg auf 45,15 Franken von zuvor 27,71 Franken.

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebitda kletterte um 15 Prozent auf 870 Millionen Franken. Die entsprechende Marge betrug damit 20,4 Prozent, nach 19,4 Prozent im Vorjahr. Der Gewinn auf der Stufe Ebit nahm um 37 Prozent auf 608 Millionen zu und der freie Cashflow erreichte mit 512 Millionen Franken 12 Prozent der Verkäufe.

Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten etwas übertroffen. Erwartet wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Umsatz von 4,22 Milliarden, ein bereinigter Ebitda von 863 Millionen und ein Reingewinn von 386 Millionen Franken.

Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung die Ausschüttung einer Bardividende von 36 Franken je Aktie vorschlagen, im Vorjahr waren es 22 Franken. Der Gesamtbetrag dieser Dividendenausschüttung wird aus den Reserven für Kapitaleinlagen gedeckt und ist damit steuerfrei.

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Mittelfristziele bestätigt

Die hohe Ausschüttung kommt zu Stande, weil der Verschuldungsgrad von Givaudan zum Jahresende den Wert von 24 Prozent erreicht hat. Jetzt, wo die sogenannte Leverage Ratio den Wert von 25 Prozent unterschritten hat, will Givaudan mehr als 60 Prozent des freien Cashflows an die Aktionäre ausschütten, bestätigt Givaudan frühere Aussagen.

Die Division Riechstoffe meldet einen Umsatzanstieg um 10,3 Prozent auf 2,02 Milliarden Franken (+8,4 Prozent in Lokalwährungen), bei der Division Aromen waren es +7,4 Prozent auf 2,24 Milliarden (+5 Prozent in Lokalwährungen).

Ferner bekräftigt Givaudan die Mittelfristziele. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4,5 bis 5,5 Prozent an bei einem erwarteten Marktwachstum von 2 bis 3 Prozent. Die 

Ebitda-Marge soll dauerhaft auf einem «branchenführenden» Niveau liegen. Ausserdem soll der freie Cashflow bis 2015 auf 14 bis 16 Prozent des Umsatzes gesteigert werden.

(tno/aho/awp)