Der Genfer Aroma- und Duftstoffhersteller Givaudan schliesst mit der chinesischen Firma Zhejiang Xinhua Chemical Co. ein Joint Venture ab. Dieses hat den Zweck, einen Teil der Inhaltsstoffe von Parfüms künftig in China herzustellen. Damit dringt Givaudan weiter in die Schwellenländer vor.

Schrittweise Verlagerung

Gewisse Inhaltsstoffe, die derzeit in den Produktionsstätten von Givaudan hergestellt werden, würden zum neuen Joint Venture transferiert, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Die Verlagerungen würden schrittweise während der kommenden Jahre erfolgen. Gleichzeitig würden Investitionen vorgenommen, um an den bestehenden Standorten langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

«Dieses Joint Venture ist ein weiterer Schritt bei der Umsetzung unserer globalen Strategie, die darauf abzielt, unseren Kunden in den aufstrebenden Märkten näherzukommen», lässt sich Givaudan-Chef Gilles Andrier in der Medienmitteilung zitieren. Beim chinesischen Partner handle es sich um ein führendes Unternehmen in der Produktion von chemischen Aromen.

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(sda/chb)