Die Aktien des Börsenaspiranten Glarner Kantonalbank sind mit 17,50 Franken pro Stück am unteren Ende der Zeichnungsspanne zugeteilt worden. Mit der Ausgabe von 3,2 Millionen Titeln ergebe sich ein Emissionserlös von 56 Millionen Franken, teilte die Bank am Montag mit. Wird die Mehrzuteilungsoption von weiteren 450’000 Aktien ausgeübt, erhöht sich das Volumen auf bis zu 63,9 Millionen Franken.

Das Debüt an der SIX Swiss Exchange ist für Dienstag geplant. Mit der Glarner Kantonalbank, die ihre Aktien in einer Spanne von 17,00 bis 21,50 Franken zum Kauf angeboten hatte, kommt bereits die fünfte Gesellschaft im laufenden Jahr neu an die Schweizer Börse. Der Börsengang wurde von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) begleitet und sei «deutlich überzeichnet» gewesen.

Kanton Glarus bleibt Hauptaktionär

Die Glarner Kantonalbank kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 200 Millionen Franken. Der Kanton Glarus bleibt Hauptaktionär und wird nach dem Börsengang einen Kapital- und Stimmrechtsanteil von knapp 70 Prozent halten.

Mit einer Bilanzsumme von gut vier Milliarden Franken zählt die Glarner Kantonalbank zu den kleineren Geldhäusern im Verbund der 24 Kantonalbanken. 2013 erzielte das Kreditinstitut einen Gewinn von 12,9 Millionen Franken.

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(reuters/me)