Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) hat im dritten Quartal vor allem dank seines strikten Sparkurses mehr verdient als ein Jahr zuvor. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie stieg im Zeitraum Juli bis Ende September um fünf Prozent auf 27,9 Pence, wie GlaxoSmithKline am Mittwoch mitteilte.

Damit übertraf der Konzern die Erwartungen des Marktes. Die Erlöse sanken im Kerngeschäft hingegen um 10 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Pfund. Gegenwind bekam das Unternehmen erneut vom starken britischen Pfund.

Marktanteile verloren

Zudem verlor GlaxoSmithKline Marktanteile bei seinem Kassenschlager Advair in den USA. Das Asthmamittel hatte seinen Patentschutz verloren. Der Konzern hatte daraufhin ein Sparprogramm aufgelegt, um so die Kosten in den kommenden drei Jahren um eine Milliarde Pfund zu senken.

Zudem trennte sich GSK bereits von einigen Unternehmensteilen. Zukünftig will Unternehmenschef Andrew Witty den Konzern auf die Kernbereiche Impfstoffe, Mittel gegen Atemwegserkrankungen, rezeptfreie Mittel und Verbraucherprodukte sowie HIV-Medikamente ausrichten.

(awp/gku/me)

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