Der Werkzeugmaschinenhersteller Starrag weist für das erste Quartal 2013 einen im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent höheren Auftragseingang von 111,1 Millionen Franken aus. Der Auftragsbestand (per 31. März) kam bei 260,5 Millionen zu liegen nach 238,6 Millionen per Ende 2012 und 235,2 Millionen per Ende des Vergleichsquartals im Vorjahr.

Der Umsatz sank jedoch um 6,3 Prozent auf 91,4 Millionen, währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Minus 19 Prozent.

Auch interessant
 
 
 
 
 
 

Das Betriebsergebnis auf Stufe Ebit kam bei 3,5 Millionen Franken zu liegen, entsprechend einer Abnahme von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein gegenüber dem Vorjahresquartal unveränderter Reingewinn von 2,8 Millionen, wie Starrag mitteilt.

Für Gesamtjahr optimistisch

Der tiefere Auftragseingang des zweiten Halbjahres 2012 sei der Hauptgrund für den Umsatzrückgang gewesen, schreibt das Unternehmen weiter. Der Reingewinn blieb dank des verbesserten Finanzergebnisses auf dem Niveau des Vorjahres.

Für das Geschäftsjahr 2013 geht Starrag davon aus, dass Umsatz, Auftragseingang und Ergebnisse die Vorjahreswerte übertreffen werden. Voraussetzung sei allerdings ein stabiles konjunkturelles Umfeld. Die Verunsicherung über die zukünftigen Investitionen habe im Zielmarkt Windenergie angehalten. Deshalb sei das Tempo der bereits geplanten Kostensenkungsmassnahmen forciert worden.

(chb/tno/awp)