Die Milliarden-Übernahme des kanadischen Getreidehändlers Viterra durch den Schweizer Rohstoff-Riesen Glencore könnte sich noch bis zum 15. November hinziehen.

Grund sei, dass die Überprüfung durch die chinesischen Behörden noch andauere, teilte Viterra am Mittwoch mit. Das Handelsministerium in Peking ist die letzte Regulierungsbehörde, die noch zustimmen muss.

Ursprünglich wurde erwartet, dass das 6,1 Milliarden kanadische Dollar (5,9 Milliarden Franken) schwere Geschäft bereits Ende Juli abgeschlossen ist.

Viterra ist für Glencore vor allem wegen seiner Getreidespeicher in Kanada und seiner Lagerkapazitäten in den Häfen in Australien attraktiv. Glencore ist der weltweit grösste Rohstoffhändler.

(aho/jev/sda)

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