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Glencore vor Verkauf zweier Kupferminen

Eine Kupfermine in Chile: Glencore will mit Verkäufen Milliarden einsparen. Keystone

Glencore will sich von zwei Kupferminen in Chile und Australien trennen. Damit soll die Schuldenlast des Konzerns um rund 10 Milliarden Dollar gesenkt werden.

Veröffentlicht am 12.10.2015

Glencore will sich von zwei seiner Kupferbergwerke, der australischen Cobar-Mine und der Lomas Bayas-Mine in Chile, trennen. Die Ankündigung ist Teil des Vorhabens, die Schuldenlast des Konzerns um rund 10 Milliarden Dollar zu senken.

«Der Verkaufsprozess erfolgt in Reaktion auf unaufgefordert eingegangene Interessenbekundungen für diese Bergwerke von verschiedenen potenziellen Käufern», gab Glencore am Montag per Pflichtmitteilung bekannt. «Potenzielle Bieter haben jetzt die Möglichkeit, ein Gebot für eines oder beide Bergwerke zu unterbreiten», hiess es weiter. Ob das zu einem Verkauf führe, sei offen.

Der Schweizer Bergbaukonzern gab im September bekannt, er wolle mit dem Verkauf von Anteilen an seiner Agrarsparte sowie am Edelmetallgeschäft rund 2 Milliarden Dollar einnehmen.

(bloomberg/moh)

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