Der Rohstoffkonzern Glencore mit Sitz in Zug will in Sambia rund 3800 Arbeitsplätze abbauen. Das erklärte der sambische Arbeitsminister Fackson Shamenda gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Der Grund liege in den gesunkenen Kupferpreisen sowie Stromausfällen.

Die sambische Glencore-Tochter Mopani Copper Mines habe die Behörden 60 Tage im Voraus von dem Abbau informiert, sagte der Minister. Die Mine von Mopani ist mit rund 10'000 Angestellten der grösste Arbeitgeber im Minensektor in Sambia.

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Weitere Mine bedroht

Der Glencore-Konzern, der stark vom Fall der Rohstoffpreise betroffen ist, hatte Anfang September umfangreiche Massnahmen angekündigt, um seine Schulden zu reduzieren. Neben dem Abbau in der Mopani-Mine soll es auch zu einem Abbau in der Katanga-Mine in der Demokratischen Republik Kongo kommen.

(sda/gku)