Der Rohstoffkonzern Glencore ist offenbar mit dem grössten kanadischen Staatsfonds CPPIB in Verkaufsverhandlungen über sein Agro-Geschäft. Die beiden Parteien seien bereits in fortgeschrittenen Verhandlungen, berichtet das «Wall Street Journal» unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Mit dem Verkauf wolle der Rohstoffkonzern seinen Schuldenberg von nahezu 26 Milliarden Dollar reduzieren, heisst es weiter. Der CPPIB würde demnach einen Anteil von bis zu 40 Prozent übernehmen und dafür eine Summe von bis zu 2,4 Milliarden Dollar zahlen. Damit würde das Geschäft insgesamt mit etwa 6 Milliarden Dollar bewertet. Dass es zu einer Einigung komme, sei zwar nicht sicher, so das Blatt weiter. Die Auktion sei aber sowohl bei Staatsfonds als auch asiatischen Handelshäusern auf Interesse gestossen.

(awp/mbü)

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