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Globaler Blackout: Skype ist weltweit ausgefallen

Skype: Der Nachrichendienst ist weltweit ausgefallen am Montagmorgen. HZ

Die Microsoft-Tochter Skype kämpft mit einem globalen Ausfall. User klagen weltweit darüber, sich nicht mehr einloggen zu können. Einen Grund dafür hat das Unternehmen bislang noch nicht genannt.

Veröffentlicht am 21.09.2015

Der Internet-Telefoniedienst Skype ist am Montag von technischen Problemen weitgehend lahmgelegt worden. Für betroffene Nutzer der Skype-Apps würden ihre Kontakte als «offline» dargestellt und sie könnten keine Anrufe starten, erklärte der zu Microsoft gehörende Service am Montag.

Zunächst hiess es, Kurzmitteilungen würden weiterhin übermittelt und auch die Web-Version sei von dem Ausfall nicht betroffen. Später wurde der Hinweis allerdings entfernt und auch bei diesen Diensten gab es Probleme. Wann die Störung behoben sein wird, ist noch nicht absehbar. Man arbeite aber an einem «quick fix» – einer schnellen Lösung –, schrieb Skype auf Twitter.

 

 

Skype war 2011 für 8,6 Milliarden Dollar von Microsoft gekauft worden und kommt nach jüngsten Schätzungen auf rund 300 Millionen Nutzer. Der Dienst war nach dem Start 2003 der erste sehr populäre Internet-Kommunikationsdienst, inzwischen gibt es Rivalen mit mehr Nutzern wie vor allem Facebooks Plattformen WhatsApp und Messenger

Es ist nicht die erste Grosspanne bei der Microsoft-Tochter: Schon verschiedene Male kam der Dienst zum Erliegen – 220 Millionen registrierte Kunden mussten beim letzten Ausfall auf den Service verzichten.

(awp/ise/mbü)

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