Hotelplan-Schweiz-Chef Thomas Stirnimann durchleuchtet das Schweizer Geschäft nach Doppelspurigkeiten und Synergiepotenzial. Erstes «Opfer» wird die erst vor Jahresfrist lancierte Luxusferienlinie Globus Reisen, die ihre Eigenständigkeit verliert und per Wintersaison 2008/09 ins Spezialisten-Konglomerat Travelhouse überführt wird. «Globus bleibt als Marke bestehen und wird künftig die exklusivsten Angebote aus dem grossen Travelhouse-Feriensortiment picken, statt eigene Produktmanager um die Welt zu schicken», begründet Thomas Stirnimann den «logischen Schritt». Die Konsequenzen gezogen hat derweil der bisherige CEO von Globus Reisen, Urs Freudiger, und das Unternehmen bereits verlassen.

Die fünf weiteren Vollzeitstellen bei Globus sollen ebenfalls aufgehoben und die Mitarbeitenden nach Möglichkeit in andere Konzernsparten integriert werden.

Unzufrieden mit Geschäftsgang

Die Einsparungen bei Globus sind nötig. CEO Stirnimann räumt ein, dass er mit dem Globus-Resultat im ersten Geschäftsjahr noch nicht zufrieden sein könne. Gemäss Businessplan will die Anfang Jahr gegründete Dachmarke M-Travel Switzerland mit ihrem Luxussegment einen «ansehnlichen zweistelligen Millionenumsatz» erwirtschaften und bereits 2008 schwarze Zahlen schreiben. M-Travel Switzerland ist in die drei Sparten Budget, Value und Premium/Specialist unterteilt.