Die Schweiz ist nach Dänemark das zweitglücklichste Land der Welt. Hier verzehrt man ja auch immerhin 11,7 Kilogramm Schokolade jährlich pro Kopf. In einem Film wurden zu Beginn der Veranstaltung Zahlen und Fakten zum Thema Glück in den Raum geworfen. Aber was macht Glück wirklich aus, fragte sich Thomas Städeli, CEO Wirz Werbung.

Während der Podiumsdiskussion, moderiert von Andrea Vetsch vom Schweizer Fernsehen, meinte Gabriela Manser, CEO der Mineralquelle Gontenbad AG, resolut, dass es helfe, auf das halbvolle Glas zu schauen. «Glück ist auch eine Bereitschaft, dass das Glück einen trifft», sagte die frühere Kindergärtnerin. Alois Stutzer, Professor für Wirtschaft und Glücksforscher, erklärte, kein anderer Faktor hätte so viel Einfluss auf die Lebenszufriedenheit wie der Faktor Arbeit. Für Dirigentin Graziella Contratto kommt während eines Konzertes ein Glücksgefühl auf, wenn alles funktioniert und dann noch etwas Spezielles dazukommt. Und Bastien Girod, Nationalrat und Buchautor, meinte, dass Politik und Gesellschaft dazu beitragen könnten, das Glück, im Sinne von Wohlbefinden der Bürger, zu beeinflussen.

Nach der Diskussion erlebten die Teilnehmer noch eine andere Art von Glück. Am Anfang hatte jeder zwei Lose bekommen; zu gewinnen gab es unter anderem eine Reise für zwei Personen in das glücklichste Land der Welt - Dänemark - und eine Teilnehmerin bekam das jährliche Schweizer Schokoladenpensum auf einen Schlag. Sie durfte, beladen und hoffentlich glückselig, 11,7 Kilogramm Schokolade mit nach Hause tragen.

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