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Hilfswerk
Glückskette half im letzten Jahr an 148 Orten

Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von SRF 3: Geld für Kinder auf der Flucht. Keystone

2016 unterstützte die Glückskette 148 Projekte im In- und Ausland. Grosse Posten waren die Hilfe für Flüchtlinge sowie für die Opfer von Katastrophen in Nepal, auf den Philippinen und in Haiti.

Veröffentlicht am 01.06.2017

Die Glückskette unterstützte im letzten Jahr 148 Projekte im In- und Ausland. Im Ausland standen dabei die Hilfe für Flüchtlinge sowie für die Opfer der Erdbeben und Wirbelstürme in Nepal, auf den Philippinen und in Haiti im Zentrum. Dies steht in dem am Donnerstag veröffentlichten Jahresbericht 2016. Insgesamt setzte das Hilfswerk im Jahr 2016 im Ausland und in der Schweiz 45'470'428 Franken ein.

Die Projektausgaben der Glückskette beliefen sich im Berichtsjahr für die internationale Hilfe auf 42,1 Millionen Franken. Diese kamen Flüchtlingen und intern Vertriebenen, Opfern des Wirbelsturms «Matthew» auf Haiti, dem Wiederaufbau in Nepal und auf den Philippinen sowie einzelnen Projekten der von der Dürre geplagten Bevölkerung in Ostafrika zugute. Alle internationalen Projekte wurden - mit vereinzelten Ausnahmen - von den 25 Partnerhilfswerken der Glückskette umgesetzt.

7 Prozent der Ausgaben in der Schweiz

Die Hilfe in der Schweiz belief sich auf insgesamt 3,3 Millionen Franken, gut 7 Prozent aller Projektausgaben. Neben 22 Projekten für Jugendliche in Not wurden 3108 Personen durch den Sozialhilfefonds und 17 Familien durch den Unwetterfonds Schweiz unterstützt.

Die Glückskette erhielt im Jahr 2016 Spenden in der Höhe von 17,9 Millionen Franken. Diese wurden aufgrund von Spendenaufrufen zugunsten der Opfer des Wirbelsturmes «Matthew» in Haiti sowie für die Opfer der Dürrekatastrophe in Ostafrika generiert. Die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» von SRF 3 und die neu lancierte Spendenaktion «Coeur à Coeur» von RTS Option Musique in der Westschweiz trugen ebenfalls zu diesem Resultat bei.

Neue Strategie

Der Stiftungsrat verabschiedete im Berichtsjahr auch die neue Strategie der Glückskette, welche darauf abzielt, näher an den Betroffenen einer Katastrophe, näher an den Spenderinnen und Spendern und näher an den Partnerhilfswerken zu sein.

(sda/gku)

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