General Motors muss erneut Autos wegen technischer Mängel in die Werkstätten zurückrufen. Bei 221'558 Fahrzeugen der Typen Cadillac XTS und Chevrolet Impala habe es Probleme mit den Handbremsen gegeben, geht laut Reuters aus einem Schreiben der Bundesbehörde für Fahrzeugsicherheit (NHTSA) hervor.

Der Defekt könnte demnach einen Brand auslösen. GM seien im Zusammenhang mit dem Rückruf keine Unfälle oder Verletzungen bekannt, hiess es.

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Mehr als 15 Millionen Autos bisher zurückgerufen

Der grösste US-Autohersteller hat seit Monaten mit einer Rückruf-Welle zu kämpfen. Seit Jahresbeginn hat GM mehr als 30 Millionen Fahrzeuge wegen Defekten zurückbeordert. Die letzten drei Massenrückrufe fanden im Mai, Juni und August statt.

Allein in diesem Jahr hat der Konzern weltweit fast 15 Millionen Autos wegen Problemen mit den Zündschlössern zurückbeordert. Insgesamt waren es rund 30 Millionen Fahrzeuge, die meisten in den USA. Die hat Konsequenzen für den Opelk-Mutterkonzern: Allein die im Mai angekündigten Rückrufe dürften den Konzern 200 Millionen Dollar kosten, schätzte das Unternehmen.

(reuters/awp/sda/ise/ama)