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Quartalszahlen
GM und Fiat Chrysler fahren Gewinne ein

Fiat Chrysler und GM: Sie konnten ihre Gewinne steigern. Keystone

Für General Motors und Fiat Chrysler laufen die Geschäfte rund: Beide Autokonzerne konnten den Gewinn im letzten Quartal kräftig steigern. Weniger erfolgreich arbeitet hingegen die GM-Tochter Opel.

Veröffentlicht am 25.10.2016

Gute Geschäfte im US-Heimatmarkt und in China haben dem Autokonzern General Motors (GM) einen Gewinnsprung und Rekorderlöse im dritten Quartal beschert. Verglichen mit dem Vorjahreswert wurde der Überschuss von 1,4 auf 2,8 Milliarden Dollar verdoppelt, wie die Opel-Mutter am Dienstag in Detroit mitteilte.

Der Umsatz stieg um rund zehn Prozent auf 42,8 Milliarden Dollar – dem Unternehmen zufolge ein neuer Bestwert. Weltweit verkaufte GM im dritten Quartal 2,4 Millionen Fahrzeuge, das waren knapp vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Opel leidet unter Brexit-Folgen

Weniger erfolgreich arbeitet die GM-Tochter Opel: Nach einem kurzen Hoch im Frühsommer ist die Europatochter wieder zurück in die Verlustzone gefahren. GM wies am Dienstag für Opel einen operativen Quartalsverlust von 142 Millionen Dollar aus nach 231 Millionen Dollar vor einem Jahr.

Grund waren vor allem die Schwäche des britischen Pfunds nach der dortigen Volksabstimmung über den Ausstieg aus der EU. Grossbritannien ist der grösste Einzelmarkt der GM-Tochter in Europa.

Kräftiger Zuwachs auch bei Fiat Chrysler

Wie GM konnte auch Fiat Chrysler im vergangenen Quartal den Gewinn kräftig steigern. Der italienisch-amerikanische Autobauer erhöhte das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) um 29 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Für 2016 peilt das Management nun einen Gewinn von mehr als 5,8 (bisher mehr als 5,5) Milliarden Euro an.

Damit legt Fiat Chrysler zum zweiten Mal in diesem Jahr die Latte höher. Der Umsatz zwischen Juli und September stagnierte allerdings zum Vorjahr weitgehend bei 26,8 Milliarden Euro und blieb hinter den Markterwartungen zurück.

(reuters/sda/mbü)

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