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Börsengang
Go Pro bringt Aktien zum Höchstpreis unter Anleger

IPO gelückt: Nicholas Woodman, Gründer und CEO von Go Pro, kann sich freuen.   Keystone

Die für ihre Actionkameras bekannte US-Firma hat beim Gang aufs Parkett den ersten Schwung Aktien zum anvisierten Höchstpreis veräussert. Der Handel an der Nasdaq soll heute starten.

Veröffentlicht am 26.06.2014

Die für ihre Hero-Actionkameras bekannte US-Firma Go Pro darf sich beim Börsengang über einen Geldsegen freuen. Die Kalifornier brachten einen ersten Schwung Aktien zum anvisierten Höchstpreis von 24 Dollar unter die Anleger. Insgesamt flossen 427 Millionen Dollar (313 Mio Euro) zur Hälfte ans Unternehmen und an bestimmte Alteigentümer.

Es werde erwartet, dass der Handel mit den Aktien am Donnerstag beginne, teilte Go Pro am Vorabend mit. Das Unternehmen geht unter dem Kürzel «GPRO» an die Technologiebörse Nasdaq. GoPro hatte im Vorfeld einen Preis pro Aktie von 21 bis 24 Dollar angepeilt.

Umsatz binnen Jahresfrist verdoppelt

Die Hero-Kameras erfreuen sich besonders unter Sportlern grosser Beliebtheit. Die kleinen, robusten Geräte lassen sich beispielsweise an Helmen befestigen und nehmen Videos oder Fotos in voller Fahrt auf. Im vergangenen Jahr verdoppelte sich der Umsatz des Unternehmens nahezu auf rund 1 Milliarde Dollar und der Gewinn auf unterm Strich 61 Millionen Dollar.

Gründer und Chef Nicholas Woodman ist der starke Mann bei GoPro mit 49 Prozent der Stimmrechte. Unter den weiteren Anteilseignern ist neben Finanzinvestoren auch der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, der vor allem als Hersteller von Apple -Geräten bekannt ist.

(awp/moh)

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