Die Werbevermarkterin Goldbach Group hat eine harzige erste Jahreshälfte hinter sich. Der Reingewinn ging um 25 Prozent auf 2,6 Millionen Franken zurück, das Betriebsergebnis vor Steuern (Ebit) verkleinerte sich um 6,7 Prozent auf 13 Millionen Franken.

In diese Berechnung spielten allerdings Sondereffekte wie Investitionen in Digital TV und die Beendigung einer Software-Lizenzvereinbarung hinein, teilte Goldbach mit. Ohne diese Faktoren hätte der Ebit 14 Millionen Franken betragen und wäre damit in etwa auf Vorjahresniveau gelegen.

Den Umsatz vermochte die Werbevermarkterin um 5,6 Prozent auf 221 Millionen Franken zu steigern. Die umsatzstärkste Sparte ist weiterhin mit Abstand Goldbach Media. Hier wurden im ersten Halbjahr 170,9 Millionen Franken an Verkaufserlös erzielt, ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Bei der Fernsehwerbung konnte ein Umsatzwachstum von 5,4 Prozent erzielt werden. Schlecht lief es aber im Radiogeschäft, das ein Minus von 10,4 Prozent verzeichnete. Grosskunden verfügten derzeit konjunkturbedingt über tiefere Werbebudgets, erklärte Goldbach den ersten Rückgang in diesem Bereich nach einer langjährigen Wachstumsphase.

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(tke/muv/sda)