Die Panne hat weltweit für Schlagzeilen gesorgt: Ein Programmierfehler hatte vergangene Woche bei der weltgrössten Investmentbank Goldman Sachs dazu geführt, dass unbeabsichtigt Kaufaufträge für Aktienoptionen ausgelöst worden waren. 

Nun hat die US-Bank offenbar vier ranghohe IT-Spezialisten beurlaubt, wie die «Financial Times» (FT) berichtet. Die Zeitung beruft sich auf «eine mit dem Vorgang vertrauten Person». Ein Sprecher der Bank wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die meisten der fehlerhaften Optionstransaktionen sind mittlerweile storniert worden, sagte eine unmittelbar mit der Angelegenheit befasste Person gegenüber «Bloomberg News». Der Schaden, der Goldman Sachs entstanden ist, dürfte sich infolgedessen in Grenzen halten, heisst es.

Die FT schätzt die Verluste für die Bank auf mehrere zehntausend Dollar, nannte aber keine Quelle für ihre Information.

(vst)