Die US-Investmentbank Goldman Sachs ist wegen Zinsmanipulationen zur Rechenschaft gezogen worden. Das Wall-Street-Haus muss auf Anordnung der US-Derivateaufsicht CFTC 120 Millionen Dollar (123 Millionen Franken) zahlen, wie die Behörde mitteilte.

Damit legt die Bank eine Klage der Regulierer bei. Händler von Goldman Sachs sollen zwischen 2007 bis 2012 versucht haben, durch verbotene Absprachen den Zinssatz Isdafix, der als Referenzmarke für bestimmte Finanzwetten dient, zu ihren Gunsten zu manipulieren.

Credit Suisse zahlte 50 Millionen

Schon im Mai hatten sieben grosse Banken in den USA eine Klage wegen angeblicher Zinsmanipulationen beigelegt. Deutsche Bank, Credit Suisse und fünf weitere Banken zahlen insgesamt 324 Millionen Dollar.

Im Rahmen des Vergleichs zahlte JP Morgan 52 Millionen Dollar. Auf die Deutsche Bank, Bank of America, Credit Suisse und RBS entfielen jeweils 50 Millionen Dollar, Citigroup überwies 42 Millionen Dollar und Barclays entrichtete 30 Millionen Dollar. 

(sda/reuters/tno/jfr)