Die irrtümlichen Orders wurden nach Angaben von Börsenbetreibern kurz nach Handelseröffnung aufgegeben. Sie betrafen Optionen auf Aktien, deren Börsensymbole mit den Buchstaben H bis L beginnen. Goldman Sachs erklärte lediglich, dass dem Unternehmen kein grosser Verlust drohe und lehnte eine weitere Stellungnahme ab.

Eine mit den Problemen vertraute Person, die nicht namentlich genannt werden wollte, führte die fehlerhaften Aufträge auf eine Computerpanne zurück.

Irrtümliche Orders

Diese habe dazu geführt, dass blosse Interessensbekundungen an den Optionen irrtümlich als Orders an die Handelsplätze versandt worden seien. Möglicherweise drohe Goldman Sachs ein Verlust in Millionenhöhe. Noch sei jedoch völlig unklar, wie viele Geschäfte betroffen seien.

Branchenexperten zufolge handelte es sich unter anderem um Optionen auf Blue Chips wie Johnson and Johnson, JPMorgan Chase und Kellogg. Grosse Derivatebörsen der Betreiber CBOE, Nasdaq OMX und NYSE Euronext erklärten, die Geschäfte zu überprüfen.

Die Handelsplätze können rückwirkend Geschäfte annullieren oder die Preise anpassen, falls sie versehentlich ausgeführt wurden.

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(tke/muv/sda)