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Verstärkung
Goldman Sachs soll Clariant bei Fusion helfen

Clariant-Chef Kottmann: Umstrittene Fusion durchziehen. Keystone

Clariant engagiert mit Goldman Sachs eine weitere Bank für die Fusion mit Huntsman. Ein Grossaktionär bekämpft die Hochzeit erbittert.

Veröffentlicht am 31.07.2017

Der Schweizer Chemiekonzern Clariant holt sich angesichts des Widerstands eines Grossaktionärs zusätzliche Hilfe für die milliardenschwere Fusion mit dem US-Rivalen Huntsman. Die US-Investmentbank Goldman Sachs sei als weiterer Berater engagiert worden, bestätigte eine Clariant-Sprecherin am Montag.

Der Grossaktionär White Tale versucht andere Eigentümer davon zu überzeugen, den 20 Milliarden Dollar schweren Deal abzulehnen. Hinter dem Investmentvehikel, das eine Beteiligung von mehr als zehn Prozent aufgebaut hat, stehen der aktivistische Investor Corvex und der Baumaterial-Hersteller Standard Industries.

Citi und UBS beraten ebenfalls

«Wir können bestätigen, dass wir Goldman Sachs im Zusammenhang mit dem Investment, der eingenommenen Position und den Ansprüchen von White Tale als zusätzlichen Berater engagiert haben», erklärte die Sprecherin.

Clariant hatte im Mai Citi und UBS als seine Berater bei dem Zusammenschluss genannt. Auf Huntsman-Seite sind Bank of America und Moelis tätig. Clariant-Chef Hariolf Kottmann hatte vergangene Woche zur Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass nur ein Top-Investor gegen den Huntsman-Deal sei.

(reuters/gku)

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