Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat zu Jahresbeginn vom Ende der Flaute an der Kapitalmärkten und der Steuerreform in den USA profitiert. Das Wall-Street-Haus fuhr in den ersten drei Monaten einen Gewinn von 2,8 Milliarden Dollar ein, wie das Institut am Dienstag in New York mitteilte.

Das lag über den Erwartungen der Analysten. Die Erträge summierten sich auf 10 Milliarden Dollar - gut 2 Milliarden Dollar mehr als im ersten Quartal vergangenen Jahres.

Vor allem der Wertpapierhandel lief gut. Goldman verbuchte Erträge von 2,31 Milliarden Dollar im Aktienhandel und 2,07 Milliarden Dollar bei Anleihen, Währungen und Rohstoffen. Das machte rund 38 Prozent aus und war damit über zwanzig Prozent mehr als im Vorjahr. 

Goldman Sachs war im Schlussquartal 2017 wegen des mauen Handelsgeschäfts und einmaliger hoher Kosten für die US-Steuerreform erstmals seit 2011 in einem Quartal in die roten Zahlen gerutscht. 

(sda/tdr)