Unter den traditionsreichen Genfer Finanzinstituten sticht die Banque Pâris Bertrand Sturdza heraus. Das Institut ist erst 2009 mitten in der Finanzkrise gegründet worden. Nach fast einer Deakade im Geschäft mit vermögenden Kunden wechselt es nun den Namen und erhält bekannte Investoren: Neu nennt sich die Bank Pâris Bertrand.

Es sind die Namen der beiden Gründer Pierre Pâris und Olivier Bertrand: Die beiden Bankiers übernehmen die Kontrolle über das Institut vollständig. Der dritte Gründer, Eric Sturdza, verkauft seinen Anteil.

Zugleich beteiligt sich die Vermögensverwalterin Investcorp aus dem Emirat Bahrain an der Bank – zu vierzig Prozent, wie die Agentur Reuters erfahren haben will. Offiziell wird der Anteil des Golfstaateninstituts nicht bekanntgegeben. Nebst Investcorp übernimmt auch der frühere Co-Chef des Genfer Luxusgüterkonzerns Richemont, Bernard Fornas, Anteile an der Bank.

Die Bank Pâris Bertrand zählt rund fünfzig Angestellte in Genf und der Niederlassung in Luxemburg. Sie verwaltet Vermögen von rund fünf Milliarden Franken von vermögenden Privatkunden und institutionellen Investoren.

(mbü)

BernardForas

Bernard Foras: 2016 zog er sich von der Chefetage von Richemont zurück.

Quelle: Nick Harvey/Getty
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