Erst letzte Woche noch gab es Berichte, wonach Google analog zu Apple und Microsoft eigene Stores plane. Offenbar sollten diese noch dieses Jahr vor Weihnachten in verschiedene Städten der USA eröffnet werden. Ausschlag für die Läden soll dabei das Projekt «Google Glass» gegeben haben.

Jetzt aber hat Andy Rubin, Chef von Googles Android Abteilung, dieses Gerücht dementiert. Laut dem renommierten Techblog All Things Digital sagte Rubin am Mobile World Congress in Barcelona, er glaube nicht dass Google eigene Stores brauche, denn die Kunden müssten nicht länger in Geschäfte gehen und die Produkte zu «spüren» um eine Entscheidung zu treffen. Eine solche beruhe vielmehr auf Gesprächen mit ihren Freunden und durch das Lesen von Kritiken im Internet.

Gleichzeitig glaubt Rubin auch, dass Google noch über zu wenig physische Geräte verfüge, so dass sich eigene Geschäfte auch rentieren würden. Aktuell verkauft Google seine eigenen Nexus-Smartphones und ganz neu auch die eigenen Chromebook Laptops.

Rubin setzte in Barcelona noch einen drauf und betonte, dass das Unternehmen nichts anzukündigen habe und dass Google definitiv «keine Pläne» habe, eigene Läden zu eröffnen.

(rcv/chb)