An einem Google-Event, wo die grösste Suchmaschine der Welt eine Presseveranstaltung durchführte, musste einer der Besucher die mit dem Internet verbundene Google-Glass abnehmen. Es handelte sich beim Event um die Lancierung des neuen Smartphones Moto X, das von der Google-Tochter Motorola entwickelt wurde.

Grund für das Verbot war, dass Google Aufzeichnungen der Veranstaltung verhindern wollte, wie das Technik-Magazin «Geek» schreibt. «Keine Aufnahmen während der Präsentation», sagte ein Google-Mitarbeiter zu einem Reporter von Geek.

Google-Doktrin

Bis die Pressemitteilung öffentlich wurde, durfte kein Reporter die Informationen mit dem Minicomputer auf der Nase einfangen, geschweige denn, irgendwelche Neuigkeiten aus dem Raum lassen – und dies verordnet ausgerechnet die Firma, die vor Datenaufzeichnungen nicht zurückschreckt.

Wie «Geek» weiter schreibt, seien noch andere Reporter im Raum gewesen, welche ebenfalls der Google-Doktrin folgen mussten. «Nach dem Verlassen des Raumes, war es wieder erlaubt, die Brille aufzusetzen – und so führte ich meine Reise durch die Erlebniswelt des Moto X fort», wie der Reporter sagt.

(ama/vst)

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