Nutzer der Songza-App können zum Beispiel zwischen «Musik zum Singen unter der Dusche», zum Autofahren oder zum Joggen entscheiden. Solche Song-Listen werden von Songza-Mitarbeitern zusammengestellt, zugleich kann sich auch die Software hinter dem Dienst an den Musikgeschmack der Nutzer anpassen.

Das scheint Google interessant. Der Konzern nannte bei Bekanntgabe des Deals am Dienstag keinen Kaufpreis. Die «New York Post» hatte Anfang Juni berichtet, es seien 15 Millionen Dollar im Gespräch. Im Musik-Fachblatt «Billboard» hiess es jetzt, die Summe sei am Ende «erheblich höher» ausgefallen. Songza ist nur in Nordamerika verfügbar.

Songza wird vorerst weitergeführt

Der kostenlose und werbefinanzierte Dienst werden zunächst unverändert weiter betrieben, erklärte Google. Mit der Zeit werde man nach Wegen suchen, wie die Musikplattform Google Play Music von Songza profitieren könnte.

Die Übernahme bestätigt den Trend, Online-Musikangebote mit von Menschen gepflegten Playlisten zu ergänzen. Apple kaufte jüngst den Streaming-Musikdienst Beats, der ein ähnliches Konzept verfolgt.

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(sda/se)