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Postauto-Skandal
GPK leitet vorerst keine Untersuchung ein

Postauto
Postauto in der Schweiz: GPK des Ständerats möchte mehr Informationen. Quelle: Keystone

Die GPK des Ständerats hat beim Postauto-Skandal vorläufig keine Untersuchung eingeleitet. Sie braucht mehr Informationen.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Die Buchhaltungstricks bei PostAuto haben auch die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats (GPK) beschäftigt. Diese hat vorläufig keine Untersuchung eingeleitet.

Sie hat vom Verkehrsdepartement Uvek zusätzliche Informationen verlangt, um sich einen besseren Überblick über die Angelegenheit verschaffen zu können, wie es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Freitag heisst. Auf dieser Grundlage werde die GPK über das weitere Vorgehen entscheiden.

Postauto soll auch in den Anhörungen im Zusammenhang mit dem Jahresbericht des Bundesrates über die Erreichung der strategischen Ziele durch die Post und den Geschäftsbericht zur Sprache kommen.

Das Bundesamt für Verkehr hat vergangenes Jahr im Rahmen einer Revision entdeckt, dass die Post-Tochter Postauto mit Buchhaltungstricks Gewinne verschoben hatte. Dadurch wies das Unternehmen gegenüber Bund, Kantonen und Gemeinden zu hohe ungedeckte Kosten aus, was die Subventionen in die Höhe trieb. Derzeit läuft eine interne Untersuchung.

(sda/tdr)

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