Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat in der ersten Jahreshälfte 2014 ihr Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres halten können. Mit 109,2 Millionen Franken entsprach der Bruttogewinn fast exakt jenem des ersten Halbjahres 2013, der Konzerngewinn stieg leicht um 0,4 Prozent auf 88,5 Millionen.

Das Ergebnis konnte allerdings nur dank einem etwas tieferem Geschäftsaufwand und durch die Auflösung von stillen Reserven auf Finanzanlagen gehalten werden. Denn das Ergebnis im Zinsengeschäft ging wegen der tiefen Zinsen um 1,7 Prozent zurück, während das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stagnierte, wie aus der Mitteilung der GKB vom Freitag hervorgeht.

In die Kategorie 2

Abgeschlossen hat die GKB zudem die interne Analyse bezüglich amerikanischen Kunden. Im Programm zu Lösung des Steuerstreits mit den USA hat sich die GKB in die Kategorie 2 eingeteilt, die für Banken gedacht ist, welche unversteuerte US-Vermögen gebucht haben.

Die Analyse habe die ursprüngliche Einschätzung bestätigt, wonach das Geschäft mit US-Kunden für die Bank von geringer Relevanz gewesen sei, heisst es dazu. Ein Abschluss des Verfahrens mit den US-Behörden werde für Herbst erwartet.

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(awp/se)