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Greifen sich die Chinesen nun auch Dufry?

Dufry: Bei den Asiaten offenbar auf dem Einkaufszettel. Keystone

Die chinesische HNA Group will sich offenbar am Reisedetailhändler Dufry beteiligen. Noch ist unklar, ob die Chinesen mit ihren Plänen bereits ans Management von Dufry herangetreten sind.

Veröffentlicht am 28.03.2017

Der chinesische Mischkonzern HNA zeigt Gerüchten zufolge Interesse am Reisedetailhändler Dufry. HNA wolle sich an Dufry beteiligen, schreibt die Nachrichtenagentur Dow Jones und verweist dabei auf mit der Sache betraute Quellen.

Es sei allerdings nicht klar, ob die Chinesen mit ihren Plänen bereits an das Management von Dufry herangetreten seien. Die HNA Group möchte ihr Geschäft, das von der Luftfahrt über die Hotellerie bis hin zur Anlageverwaltung reicht, im Transportsektor weiter konsolidieren und habe dazu mit Dufry-Aktionären, dem Singapurer Staatsfonds GIC oder dem Investmentfonds Temasek Holding, das Gespräch gesucht.

Zuletzt Gategroup gekauft

Laut dem Jahresbericht von Dufry besitzt GIC eine Beteiligung in Höhe von 7,79 Prozent und Temasek eine solche im Umfang von 8,55 Prozent. Weiter ist auch die Qatar Holdings mit 6,92 Prozent am Reisedetailhändler beteiligt, der an der Börse rund 7,5 Milliarden Franken auf die Waage bringt.

HNA ist in der Schweiz zuletzt durch die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup aufgefallen. Dem Konzern gehört auch die Flugzeugwartungsfirma SR Technics sowie der Flugzeug- und Flughafendienstleister Swissport.

(sda/chb/gku)

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