Die gestiegene Nachfrage nach Grippemitteln hat dem britischen Konsumgüterkonzern Reckitt Benckiser zu einem guten Jahresstart verholfen. Auf vergleichbarer Basis zogen die Erlöse im ersten Quartal um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Pfund an, wie der Anbieter der Nurofen-Schmerzmittel, Mucinex-Erkältungsmedikamente und Strepsils-Halsschmerztabletten bekanntgab. Der Umsatz lag damit leicht über den Erwartungen von Analysten.

Vor allem in Schwellenländern wie Indien und China legte das Geschäft zu. Weniger rund lief es dagegen in den USA und Russland, wo Händler infolge eines späten Starts der Grippesaison ihre Lager abbauten.

Währungsschwankungen machen Konzern zu schaffen

Auf Jahressicht will der Konzern, zu dessen Angebot auch Durex-Kondome und Scholl-Fusspflegemittel gehören, weiterhin um vier bis fünf Prozent wachsen. Nach eigenen Angaben machen Reckitt allerdings die Währungsschwankungen stark zu schaffen. An der Börse legte die Reckitt-Aktie rund 1,2 Prozent zu.

(reuters/cfr)