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Grössere Fertigungstiefen sind im Aufwärtstrend

Produktion, Bearbeitung, Montage und Logistik aus einem Guss: Als Lieferant anspruchsvoller Bedien- und Anzeigeinstrumente für die Schindler Aufzüge AG im Rahmen ihrer wegweisenden Zielrufsteuerung fü

Von Hans Soltermann
am 04.12.2002

Die Zielrufsteuerung Miconic 10 der Schindler Aufzüge AG funktioniert bei Mehrfachaufzügen wie ein Verkehrsmanager. Sie gestattet es, möglichst viele Passagiere mit gleichem Ziel in der gleichen Kabine zu platzieren. Sie weist dem Fahrgast nämlich bereits beim Betreten des Gebäudes den für ihn optimalen Aufzug zu.

Hierfür tippt er die gewünschte Etage in eine Zehnertastatur am Stockwerkterminal ausserhalb des Aufzugs. Ein Mikrochip berechnet den geeigneten Aufzug und zeigt diesen per LCD-Anzeige und Sprachausgabe an. Die Vorteile: Kürzere Wartezeiten, kein Drängeln, weniger Zwischenhalte und kein Umsteigen mehr.

Die Zusammenarbeit zwischen Schindler und der Alu- Menziken-Geschäftseinheit Injecta begann in einem frühen Stadium. Bereits die Gehäuseteile und Tastaturen der Stockwerkterminals wurden gemeinsam nach den Designvorgaben entwickelt und giesstechnisch gestaltet. Anschliessend wurden die entsprechenden Giess- und Bearbeitungswerkzeuge bei der Injecta konstruiert und gebaut.

Heute giesst und bearbeitet das Unternehmen in Teufenthal die Gussteile der Terminals und veredelt galvanisch deren Oberfläche für höchste Beanspruchung. Gleichzeitig beschafft und verwaltet Injecta aber auch sämtliche Zukaufteile und das Montagematerial.

So wickelt das Unternehmen den gesamten Auftragsprozess von A bis Z selbstständig ab: Injecta nimmt die Bestellungen der einzelnen Schindler-Gesellschaften entgegen und montiert die Bedien- und Anzeigeinstrumente. Danach prüft, verpackt und spediert sie diese an die entsprechenden Schindler-Firmen in aller Welt. Der Produktionsumfang umfasst acht Basisartikel in diversen Oberflächenausführungen; diese werden aus rund 150 verschiedenen Einzelteilen montiert. Dazu zählen beispielsweise das Gehäuse, Elektronikbauteile und spezielles Verpackungsmaterial. Nicht zuletzt dank dieser gut eingespielten Zusammenarbeit zwischen Schindler und Injecta kommen die Miconic-Steuerungen weltweit mit grossem Erfolg zum Einsatz.

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