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Mobilität
Grossauftrag für Stadler Rail: 52 Züge für die BLS

Spuhler-Stadler
Peter Spuhler: Gute Auftragslage zum Jahresauftakt.Quelle: Keystone

Es ist ein guter Jahresauftakt für Stadler Rail: Die BLS ordert den Zug «Flirt» gleich 52 Mal. Spätere Nutzer sollen die Züge mitgestalten.

Veröffentlicht am 15.01.2018

Die BLS beschafft 52 Züge des Typs Flirt der neusten Generation bei Stadler Rail. Am Montag haben Stadler-Verwaltungsratspräsident Peter Spuhler und BLS-CEO Bernard Guillelmon den Werkvertrag unterzeichnet.

Der Bund, die Kantone und der BLS-Verwaltungsrat hätten die für die Beschaffung notwendige Mittelzusage erteilt, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung der beiden Unternehmen.

Erste BLS-Züge ab 2021 in Betrieb

Mit den 52 neuen Zügen ersetzt die BLS einerseits drei ältere Fahrzeugtypen und vereinheitlicht ihre Flotte. Damit werden der Betrieb, die Einsatzplanung und die Instandhaltung der Züge stark vereinfacht. Andererseits kann sie den geplanten Ausbau des Regionalverkehrs im Kanton Bern sicherstellen, wie es weiter heisst.

Die BLS bezieht nach eigenen Aussagen verschiedene Kundenvertreter wie Pro Bahn, ausgewählte Fahrgäste und Behindertenorganisationen in den Prozess der Ausgestaltung der Züge mit ein. Voraussichtlich Anfang 2019 beginnt der Thurgauer Fahrzeugbauer Stadler mit dem Bau des ersten Wagenkastens. Ab Mitte 2019 soll der erste Zug auf den Schienen getestet werden. Zwischen 2021 und 2025 nimmt die BLS die Züge schrittweise in Betrieb.

Damit die BLS für künftige Entwicklungen gerüstet ist und die Einheitlichkeit der Flotte langfristig sicherstellen kann, sichert sich das Verkehrsunternehmen die Option, weitere Züge des gleichen Typs nachzubestellen.

(sda/me)

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