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Grossbank HSBC verkauft Brasilien-Geschäft

HSBC in London: Die Grossbank will schrumpfen.   Keystone

Die britische hat im ersten Halbjahr leicht weniger verdient. Zudem treibt HSBC ihren Schrumpfkurs weiter voran – und findet einen Käufer für die Geschäfte in Brasilien.

Veröffentlicht am 03.08.2015

Europas grösste Bank HSBC hat auch wegen neuer Rückstellungen für Rechtsrisiken in der ersten Jahreshälfte einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Unter dem Strich verdiente das Institut 9,6 Milliarden US-Dollar, 1,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das britische Institut am Montag in London mitteilte.

Neben höheren Steuern schlugen neue Rückstellungen für juristische Auseinandersetzungen wie den Skandal um manipulierte Devisenkurse zu Buche. Im operativen Geschäft ging es dagegen aufwärts. Der Vorsteuergewinn legt um zehn Prozent auf 13,6 Milliarden Dollar zu.

Derweil treibt die Bank ihren im Juni verschärften Schrumpfkurs voran. Das Kreditinstitut präsentierte am Montag einen Käufer für sein Brasilien-Geschäft. Es soll für 5,2 Milliarden Dollar an die brasilianische Bank Bradesco gehen.

(awp/dbe/chb)

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