Mehr gibt es in der Wissenschaft nicht zu holen. Der Fundamental Physics Prize ist die höchstdotierte Auszeichnung für Forscher der Welt. In Genf wurden nun die neusten Gewinner bekanntgegeben. Dabei schnitten Forscher aus der Schweiz hervorragend ab. Den millionenschweren Spezial-Preis gewannen sieben Wissenschaftler, die am Europäischen Kernforschungszentrum Cern bei Genf an der Entdeckung des mutmasslichen Higgs-Teilchen beteiligt sind.

Auch der ETH-Physiker Niklas Beisert wurde ausgezeichnet. Er wurde mit dem erstmals vergebenen New Horizons in Physics Award für Nachwuchsforschende geehrt. Der Wissenschafter lehrt und forscht seit gut einem Jahr am Institut für Theoretische Physik der ETH Zürich.

Spende aus Russland

Beisert erhält den Preis für seine «Entwicklung von leistungsfähigen, exakten Methoden, um eine Quanten-Eichtheorie und eine zugehörige Stringtheorie zu beschreiben». Sein Glück hat einen Namen: Der russische Investor Juri Milner stiftete die hochdotierte Auszeichnung für Nachwuchsforschende - Titel: New Horizons in Physics - im Juli 2012.

Den Hauptpreis bekam Stephen Hawking. Er nahm den mit 3 Millionen Dollar dotierten Special Fundamental Physics Prize in Begleitung seiner Tochter persönlich entgegen. «Ich fühle mich sehr geehrt», sagte der schwerbehinderte Brite. Er erhielt die Auszeichnung unter anderem für die Entdeckung der Strahlung von Schwarzen Löchern und für seine Beiträge zu Quantenaspekten des frühen Universums.

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Preis an Russen

Einen weiteren Fundamental Physics Prize erhielt Alexander Poljakow von US-Universität Princeton «für seine vielen Entdeckungen in der Feld- und Stringtheorie», wie die Fundamental Physics Foundation am Donnerstag mitteilte.

(se/aho/sda)