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Untersuchung
Groupe-Mutuel-Führung im Visier der Finma

Logo der Groupe Mutuel: Die Unternehmensführung gerät ins Visier der Finma.  Keystone

Tausende Kunden haben falsche Prämien bezahlt, stellte die Finma im Juli fest. Nun gerät aber auch die Unternehmensführung ins Visier der Finanzmarktaufsicht.

Veröffentlicht am 29.09.2014

Die Unternehmensführung der Groupe Mutuel ist ins Visier der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) geraten. Die Ermittlungen wurden bereits im März eröffnet. Dabei geht es um Prämien, welche höher oder tiefer waren als von der Aufsichtsbehörde genehmigt.

«Die Finma hat mögliche Schwächen in der Unternehmensführung der Gruppe festgestellt», teilte Finma-Sprecher Tobias Lux mit. Er bestätigte damit eine auf der Website des «Nouvelliste» veröffentlichte Information.

Verfahren läuft derzeit

Ein sogenanntes Finanzmarkt-Enforcement, welches darauf abzielt, eine tatsächliche Regelverletzung festzustellen, läuft derzeit gegen das Versicherungsunternehmen mit Sitz in Martigny (VS). Dies ist auch der Grund, weshalb die Finma nicht mehr Informationen liefert.

«Die Frage der zu viel bezahlten Prämien ist quasi geregelt. Es bleibt noch herauszufinden, wie es dazu kam», sagte Yves Seydoux, Sprecher der Groupe Mutuel. Bezüglich der am Montag bekanntgegebenen Gesamterneuerung der strategischen Führung bei der Groupe Mutuel sagte Seydoux: «Es besteht kein Zusammenhang zur Ermittlung».

(sda/ise)

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