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Assekuranz
Groupe Mutuel schafft Sprung an die Spitze nicht

Thomas Grichting: «Der Erfolgreiche ist immer auch der etwas beneidete.» (Bild: Keystone)

Die Walliser Krankenkasse legt erstmals seit Jahren keine Glanzzahlen vor. Generalsekretär Thomas Grichting zeigt sich gelassen, hat die Kritik an den Methoden der Groupe Mutuel aber ein wenig satt.

Von Judith Wittwer und Pascal Ihle
am 15.01.2014

Die Groupe Mutuel löst die CSS vorerst nicht an der Spitze der obligatorischen Schweizer Krankenversicherungen ab. «Wir haben den Sprung zur grössten Schweizer Grundversicherung per Anfang 2014 nicht geschafft», bestätigt Groupe-Mutuel-Generalsekretär Thomas Grichting im Gespräch mit der «Handelszeitung». «Wir bleiben mit über 1,2 Millionen Grundversicherten stabil.» Damit legt die Walliser Krankenkasse erstmals seit Jahren keine Glanzzahlen vor.

Zwischen 2010 und 2012 hatte die Groupe Mutuel nämlich insgesamt 305 000 Grundversicherte hinzugewonnen und sich zur viel beachteten Nummer 2 der Branche emporgekämpft. Der Erfolg wurde von Konkurrenz und Konsumentenschützern kritisch beäugt. Man warf der Groupe Mutuel wiederholt aggressive Kunden-Akquisitionsmethoden vor.

Grichting gibt sich gelassen: «Der Erfolgreiche ist immer auch der etwas beneidete», sagt der Kassenmanager. Eigentlich habe es die Groupe Mutuel aber ein wenig satt, «ständig grundlos als Beelzebub der Branche dargestellt» zu werden.

Lesen Sie das ausführliche Interview in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.

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