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Tiefrot
Groupon kommt nicht vom Fleck

Groupon: Der Konzern steht weiterhin in den roten Zahlen.   Keystone

Das Schnäppchen-Portal hat seine Kosten nicht im Griff. Groupon schreibt im ersten Quartal erneut tiefrote Zahlen – trotz eines Anstiegs beim Umsatz.

Veröffentlicht am 07.05.2014

Groupon hängt mit seinen Schnäppchen in den roten Zahlen fest. Das Rabattportal verlor im ersten Quartal unterm Strich annähernd 38 Millionen Dollar (27 Millionen Euro). Im Vorjahreszeitraum hatte das Minus bei 4 Millionen Dollar gelegen.

«Wir hatten ein Rekordquartal in Sachen Nachfrage», erklärte Firmenchef Eric Lefkofsky am Sitz in Chicago. Der Umsatz schnellte in der Folge um 26 Prozent auf 758 Millionen Dollar hoch. Gleichzeitig stiegen aber die Kosten unter anderen fürs Marketing an.

In Expansionen verrannt

Bei Groupon können Kunden Rabattgutscheine von Dienstleistern, Restaurants oder Händlern kaufen. Das Unternehmen war anfangs rasant gewachsen, verrannte sich aber bei der internationalen Expansion. Die Aktie fiel nachbörslich um 6 Prozent auf gut 6 Dollar. Beim Börsengang im November 2011 hatte das Papier 20 Dollar gekostet.

(awp/dbe)

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