Die auf Glasverpackungen spezialisierte Vetropack hat 2012 ihren Reingewinn um 42 Prozent auf 83,6 Millionen Franken gesteigert. Möglich machte das der Verkauf von zwei Arealen. Der Umsatz stieg um 2,5 Prozent, wobei Vetropack Preissteigerungen nicht ganz durchsetzen konnte.

Der Gruppenumsatz erreichte 604,4 Millionen Franken. Währungsbereinigt resultierte ein Anstieg um 3,9 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Weil sich die Kostensteigerung nicht voll umlegen liess, sanken die Margen, blieben aber befriedigend. Alle Werke waren ausgelastet.

Mengenmässig verkaufte die Gruppe rund 4,3 Milliarden Verpackungsgläser oder 1,24 Tonnen. Während bei den Stücken ein leichtes Plus resultierte, blieb die Tonnage praktisch stabil. Mit 61,7 Prozent war der Schweizer Markt weiterhin der Hauptabnehmer.

Mehr Investitionen

Vor Steuern und Zinsen (Ebit) sank der Gewinn auf 61,5 Millionen Franken nach 77,3 Millionen im Vorjahr. Ausschlaggebend dafür waren höhere Energie-, Verpackungsmaterial- und Personalkosten sowie zwei Wannenreparaturen.

Die Steigerung des Reingewinns geht auf den Verkauf von zwei Arealen zurück, die Vetropack nicht mehr braucht. Den Einmaleffekt daraus weist das Unternehmen mit 45,7 Millionen Franken aus.

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Vetropack steigerte 2012 seine Investitionen von 85,2 Millionen Franken auf 112,3 Millionen. Dabei standen die Revision einer Weissglaswanne in Kroatien und einer Buntglaswanne in Österreich im Zentrum. Zudem startete am österreichischen Pöchlarn der Bau einer Halle zur Testproduktion von thermisch gehärtetem Glas.

(tno/aho/sda)