Der Spezialkunststoffehersteller Gurit baut sein Komponentengeschäft um. Gurit will den Produktionsstandort in Ungarn stärken, während in Grossbritannien Stellen abgebaut werden sollen, wie der Konzern mitteilte.

Am bereits bestehenden Standort in Ungarn will Gurit im Laufe des Jahres 2015 fast 6 Millionen Franken investieren. Damit sollen automatisierte Produktionslinien für Autoteile aufgebaut werden. Am Standort sollen zukünftige Serienfertigungsprojekte zur Belieferung der europäischen Autoindustrie abgewickelt werden, teilte Gurit mit.

Geringere Arbeitsauslastung

In Newport auf der Isle of Wight in Grossbritannien dagegen soll die Fabrik in ein Technologiezentrum umgewandelt werden. Dies führt diesen Frühling zum Abbau von 80 bis 90 Mitarbeitern.

Gurit begründet den Stellenabbau mit einer geringeren Arbeitsauslastung wegen eines auslaufenden Kundenprojektes. Die Kosten für die Restrukturierung in Newport belaufen sich auf etwa 300'000 britische Pfund (rund 425'000 Franken), wie es in der Mitteilung heisst.

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Zwei Bereiche gehen zusammen

Gurit führt zudem die beiden Teilbereiche Engineered Structures und Automotive zum neuen Geschäftsbereich Composite Components zusammen. In diesem Bereich wird Gurit Bauteile für Strassen- und Schienenfahrzeuge herstellen.

(sda/tno/ama)