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Flaute
Gurit leidet unter schwächelnder Windenergie

Turbine eines Windkraftwerks: Für Gurit ist diese Branche ein wichtiger Abnehmer. (Bild: Keystone)

Der Abschwung bei der Windenergie hat dem Spezialkunststoffhersteller einen Dämpfer versetzt. Mittlerweile sieht sich Gurit aber wieder auf dem Weg zum Erfolg.

Veröffentlicht am 12.07.2013

Der nachlassende Windenergie-Boom hat den Umsatz des Spezialkunststoffherstellers Gurit deutlich hinuntergedrückt. Im ersten Halbjahr 2013 erzielte das Unternehmen ein Nettoergebnis von 129,7 Millionen Franken, was einem Rückgang von 33,7 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht.

Die Nachfragesituation auf den weltweiten Windenergiemärkten habe sich verändert, teilte Gurit mit. In China drückten Überkapazitäten auf die Preise, und auch in den USA würden die starken Vorjahreswerte bei weitem nicht erreicht.

Nur knapp über Gewinnschwelle

Gegenüber dem ersten Quartal legte der Umsatz in den Monaten April bis Juni um 13,1 Prozent zu. Dies «bestätigt, wenngleich langsamer als erwartet, die Erholung», schrieb das Unternehmen weiter. Positiv sei auch, dass der mit Kunden ausserhalb des Windkraftmarktes erzielte Umsatz weiter steige.

Trotzdem werde die Betriebsgewinnmarge für das erste Halbjahr 2013 nur knapp über der Gewinnschwelle liegen. Für das Gesamtjahr erwartet Gurit nun einen Nettoumsatz von knapp 300 Millionen Franken. Das Unternehmen wird die vollständigen Halbjahresresultate am 23. August publizieren.

(jev/aho/sda)

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