Die Walliser Kantonalbank (WKB) blickt auf ein Rekordjahr zurück - das elfte in Folge. Der Jahresgewinn stieg von 53,5 Millionen Franken im Jahr 2011 auf 54,8 Millionen Franken im letzten Jahr. Die Bilanzsumme stieg auf 12,370 Milliarden Franken.

Der Bruttoertrag erhöhte sich um 4,2 Prozent auf 228,9 Millionen Franken, wie die Walliser Kantonalbank mitteilte. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft stieg um 4 Prozent auf 176,8 Millionen Franken.

Der Bruttogewinn nahm um 5,3 Prozent auf 133,9 Millionen Franken zu. Die Ausleihungen verzeichneten einen Anstieg von 505,8 Millionen Franken auf insgesamt 10,361 Milliarden Franken. Die Summe der verwalteten Depots nahm um 617,4 Millionen Franken zu, was gemäss der WKB grösstenteils auf einen Zufluss von Neugeldern zurückzuführen ist.

Das Ergebnis gedrückt hat ein ausserordentlichen Aufwand in Höhe von 33,8 Millionen Franken zu Gunsten der Pensionskasse. Bereits 2011 wurden 16,2 Millionen Franken für die Pensionskasse zurückgestellt. Mit den insgesamt 50 Millionen Franken wird die Pensionskasse rekapitalisiert, um Anfang 2014 vom Leistungs- zum Beitragsprimat zu wechseln.

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Rentabilität verbessert

Ohne diese Rückstellung für die Pensionskasse betrug das Verhältnis zwischen Kosten und Ertrag im vergangenen Jahr 41,5 Prozent. Die Rentabilität konnte somit weiter verbessert werden, wie die WKB festhielt.

Der Verwaltungsrat will eine Erhöhung der Dividenden auf die Tagesordnung der Generalversammlung setzen. Die Dividende für Inhaberaktien soll auf 25 Prozent (23,5 Prozent im 2011), jene für Namenaktien auf 15 Prozent (14 Prozent) erhöht werden.

Von der Dividendenausschüttung von 26,5 Millionen Franken sollen 16,5 Millionen Franken an den Kanton gehen, sagte Pascal Perruchoud, Generaldirektor der Walliser Kantonalbank. Für das laufende Jahr rechnet er mit einem Resultat in der Grössenordnung des Vorjahres.

Allerdings könnte sich das Wirtschaftswachstum im Wallis abschwächen, ergänzte er. Denn die ökonomische Entwicklung des Kantons könnte durch das neue Raumplanungsgesetz und die Lex Weber betroffen werden.

(chb/sda)