Die dem Liechtensteiner Fürstenhaus gehörende Bankengruppe LGT hat 2014 ihren Konzerngewinn deutlich gesteigert. Der Gewinn betrug 165 Millionen Franken und damit 19 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Der Bruttoerfolg erhöhte sich um 13 Prozent auf knapp über 1 Milliarde Franken, wie LGT mitteilte. Zu dem verbesserten Ergebnis hätten alle Bereiche beigetragen: Sowohl im Zins- wie auch dem Kommissionsgeschäft sei der Erfolg gestiegen.

Über 7 Milliarden Neugelder

Im vergangenen Jahr flossen der Bank 7,1 Milliarden Franken Neugelder zu - das sind ebenfalls mehr als noch im Vorjahr. Die verwalteten Vermögen seien um 20 Prozent auf 128,8 Milliarden Franken gestiegen, hiess es.

Darin enthalten sind 7,3 Milliarden Franken aus den von der Privatbank HSBC Schweiz erworbenen Kundenportfolios. LGT hatte im Juni angekündigt, einen Teil des Geschäfts mir reichen Kunden von HSBC Schweiz zu übernehmen.

Für das laufende Jahr gibt sich die Bankengruppe optimistisch: Die LGT sei solide aufgestellt. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses werde das Ergebnis nur wenig beeinträchtigen, da sich die LGT gegen Währungseffekte abgesichert habe und weitere Wachstumsschritte anstrebe.

(sda/chb/lur)