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Hacker legen JP Morgan Chase lahm

Hauptsitz von JP Morgan: Der Hacker-Angriff dauerte mehrere Stunden. (Bild: Bloomberg)

Ein Angriff von Cyberkriminellen auf die Internetseite der amerikanischen Grossbank hatte Folgen. Hunderte Kunden konnten stundenlang nicht auf ihr Konto zugreifen.

Veröffentlicht am 13.03.2013

Hacker beschossen die Kundenwebseite von JP Morgan am Dienstag mit Anfragen. Durch die Masse der Anfragen zwangen sie die Seite in die Knie. Sie wurde dadurch sehr langsam und für viele Kunden nicht mehr benutzbar. Solche Denial-of-Service-Attacken geschehen relativ häufig.

JP Morgan und andere grosse Finanzinstitute wie Bank of America und Citigroup hatten vor kurzem davor gewarnt, dass ihre Seiten angegriffen worden seien und die Attacken anhalten dürften. Nach Ansicht der US-Geheimdienste stellen Cyber-Angriffe und Internet-Spionage mittlerweile eine grössere Gefahr für die Sicherheit der USA dar als der Terrorismus.

Regierungen angegriffen

Die US-Notenbank Federal Reserve war nach eigenen Angaben vor kurzem ebenfalls Opfer einer Attacke von Computerhackern. Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Hacker Dutzende Computersysteme von Regierungen in Europa angegriffen haben.

Oft werden solche Attacken China zugeschrieben. Die Volksrepublik hat dies immer wieder zurückgewiesen und seinerseits erklärt, hinter dem Grossteil der Hacker-Angriffe auf Chinas offizielle Websites steckten die USA.

(se/aho/tno/sda)

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