HÄNDETROCKNER .

Elektrische Händetrockner arbeiten mit einer Technologie, die 60 Jahre alt ist und auf Verdunstung basiert. Die Luft in Toilettenräumen, die mit Fäkalbakterien und Keimen belastet ist, wird einfach erhitzt und auf die Schuhe, Kleider und die frisch gewaschenen Hände der Leute geblasen. Man reibt die Hände aneinander, um den langwierigen Trockenvorgang zu beschleunigen. Doch wissenschaftliche Studien belegen, dass hierdurch auch Bakterien aus tieferen Hautschichten und unter den Fingernägeln an die Oberfläche gelangen. Frustriert verlassen die meisten Leute den Toilettenraum noch mit feuchten Händen. Bei feuchten Händen ist die Wahrscheinlichkeit einer Kreuzkontamination 1000 Mal so hoch wie bei trockenen Händen. Dies soll mit dem neuentwickelten Händetrockner Dyson Airblade verhindert werden. Das Gerät trocknet die Hände der Benutzer vollständig und reinigt die Luft mit seinem Hepa-Filter, wodurch er über 99% der enthaltenen Bakterien entfernt.

Minimaler Energieverbrauch

Dysons interne Mikrobiologen haben den neuen Händetrockner umfassenden biologischen und wissenschaftlichen Tests unterzogen. Ausserdem haben führende Universitäten in Grossbritannien zahlreiche Studien an ihm durchgeführt. Konventionelle Händetrockner haben ein Problem: Entweder funktionieren sie gar nicht, oder aber sie brauchen einfach zu lang. Die meisten Leute geben einfach auf, und wischen sich die feuchten Hände an der Kleidung ab. Der Dyson Digital Motor (DDM) erzeugt einen Luftstrom mit einer Geschwindigkeit von 640 km/h. Die unerhitzte Luft wird durch einen 0,3 mm breiten Schlitz kanalisiert (was in etwa dem Durchmesser einer Wimper entspricht). Das Luftblatt fungiert als unsichtbarer Scheibenwischer und wischt die Feuchtigkeit von den Händen. Diese sind nach nur 10 Sekunden völlig trocken.Konventionelle Händetrockner haben einen immensen Energieverbrauch und brauchen eine Ewigkeit, um die Hände wirklich zu trocknen. Wenn man überhaupt so lange wartet. Der neue Händetrockner wird von Dysons energiesparendem Digital Motor angetrieben, der im Vergleich zu herkömmlichen Händetrocknern bis zu 80% weniger Energie verbraucht. Diese drastische Einsparung ist sowohl auf die Effizienz des Motors als auch auf die kürzere Zeit zurückzuführen, die benötigt wird, um Hände vollständig zu trocknen.Wird nur ein einziger Dyson Airblade 200 Mal am Tag benutzt, spart man sich die Produktion, den Transport und die Entsorgung über 100000 Papierhandtücher pro Jahr. Das neue Produkt ist also nicht nur billiger, sondern auch umweltschonender. Es wird an verschiedenen öffentlichen Orten getestet. Die Benutzer reagieren positiv.Der Dyson Airblade ist bereits in den Toilettenräumlichkeiten an folgenden Orten installiert: An der ETH in Zürich, im Museum für Kommunikation in Bern, in der Cinema Arena der Sihlcity in Zürich und in der St. Jakobshalle in Basel.

Erforschen, Testen, Entdecken

In den Forschungs-, Konstruktions- und Entwicklungslabors von Dyson erforschen James Dyson und sein Team aus 450 Ingenieuren und Wissenschaftlern eine Vielzahl von Ideen und Technologien, die über den Staubsaugerbereich hinausgehen. Ein Ingenieur, der die Eigenschaften des Luftstroms studierte, entdeckte, wenn er seine feuchten Hände vor ein Hochgeschwindigkeitsblatt aus Luft mit Raumtemperatur hielt, wie die Kraft des Luftstroms die Feuchtigkeit binnen weniger Sekunden entfernte. Die Hände waren richtig trocken – nicht halbfeucht, wie sie es nach einer langwierigen Sitzung mit einem konventionellen Händetrockner wären. Es wurde schnell klar, dass diese wissenschaftliche Entdeckung, wenn sie richtig eingesetzt würde, den Händetrocknerbereich revolutionieren könnte.Tausende Stunden Konstruktionszeit wurden aufgewandt, um die aerodynamischste und effizienteste Methode zu finden, um Druckluft durch einen in Feinarbeit konzipierten Schlitz mit einer Breite von weniger als 0,3 mm zu pressen. Ergonomisch geschwungen, um sicherzugehen, dass die ganze Hand vom Luftstrom erfasst wird (einschliesslich der Fingerzwischenräume und des Handrückens), liefert dieser Schlitz – die «Klinge» des Geräts – einen konstanten und gleichmässigen Luftstrom. Einfach gesagt: Es ist der erste Händetrockner der Welt, der wirklich funktioniert. Er ist robust und wurde einer Reihe von Belastungstests ausgesetzt, um sicherzugehen, dass er auch in der rauen Umgebung eines stark frequentierten Toilettenraums bestehen kann. Dysons Hautpflegeforschung wird ausserdem von der British Skin Foundation und dem Royal Institute of Public Health unterstützt.

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Geprüfte Sicherheit

Anna Zilnyk, Zertifizierungsbeamtin des Royal Institute of Public Health, sagt: «Das Royal Institute of Public Health hat die Testprotokolle geprüft, insbesondere jene von der Bradford University. Die Ergebnisse der Universität zeigen, dass der Händetrockner einen wichtigen Fortschritt im Bereich der hygienischen elektrischen Händetrocknertechnologie darstellt.»Der Dyson Digital Motor (DDM) bildet das Kernstück des Dyson Airblade. Der kleine, langlebige, energiesparende und kollektorlose Motor mit einer Drehzahl von 1,666 Umdrehungen pro Sekunde erzeugt genügend Luftdruck, um mit dem Dyson Airblade ohne den Einsatz von Hitze Hände zu trocknen.