Mehr als vier Jahre nach der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» im Golf von Mexiko zahlt das US-Unternehmen Halliburton 1,1 Milliarden Dollar an Opfer der Katastrophe. Das Geld würde an die Fischer am Golf von Mexiko und andere Betroffene ausgezahlt, teilte Halliburton mit.

Halliburton entgeht mit der Zahlung einem per Sammelklage angestrengten Prozess. Die «Deepwater Horizon» war im April 2010 explodiert. Elf Menschen kamen ums Leben, in den folgenden drei Monaten liefen 4,9 Millionen Barrel Öl ins Meer. 87 Tage dauerte es, bis der Betreiber BP das Leck schliessen konnte. Die Küsten von fünf US-Bundesstaaten wurden verseucht, der Fischfang und der Tourismus an der Golfküste schwer geschädigt.

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Halliburton war als Zulieferer an der Mischung des Zements für den Deckel des Bohrlochs beteiligt, aus dem das Öl ins Meer schoss. Nach der Katastrophe erstellte der Konzern im Rahmen von internen Untersuchungen Computersimulationen zu dem Deckel, der später explodierte.

(sda/chb)