Die drei Schweizer Mobilfunkanbieter und die SBB wollen den Mobilfunkempfang in Regionalzügen verbessern. Für Signalverstärker in knapp 1700 Waggons sowie Aussenantennen sollen bis 2020 insgesamt mehr als 300 Millionen Franken investiert werden.

Voraussetzung für besseren Empfang aus dem Zug und in den Zug ist allerdings, dass sich Bund und Kantone an den Kosten beteiligen, wie Swisscom, Sunrise und Orange sowie die SBB am Dienstag gemeinsam mitteilten. Entsprechende Gespräche mit dem Bund seien im Gang.

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Regio-Doppelstock-Züge werden ausgerüstet

Fest steht bereits, dass das Konsortium InTrainCom, ein Zusammenschluss der Telekom-Anbieter, sowie die SBB je einen Anteil der Kosten tragen. In der Mitteilung machten sie keine konkreten Angaben zu ihrem Anteil.

Vorbereitungen für den Einbau der Repeater in die Bahnwaggons sind schon im Gang: Noch im laufenden Jahr werden die Regio-Doppelstock-Züge ausgerüstet, ab 2015 alle weiteren Regionalverkehrs- und S-Bahn-Züge. Die von InTrainCom und SBB erarbeitete Lösung gilt für alle Regionalbahnen.

(sda/me)