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Harte Zeiten für Sawiris' Orascom

Investor Samih Sawiris: Die Ägyptenkrise macht seinem Hotelgeschäft zu schaffen. (Bild: Keystone)

Der Bau- und Hotelkonzern Orascom hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich. Der Umsatz sank um 12 Prozent. Und der Ausblick für 2011 ist noch düsterer.

Veröffentlicht am 15.04.2011

Orascom hat im vergangenen Geschäftsjahr weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sank 2010 um 12 Prozent auf 516,1 Millionen Franken, wie das Unternehmen des ägyptischen Investors Samih Sawiris am Morgen bekannt gab. Gründe seien der starke Franken sowie Beteiligungsverkäufe. Ausserdem habe Orascom im Gegensatz zum Jahr 2009 nicht viel Land verkauft.

Werden einmalige Effekte und die ungünstige Währungsentwicklung herausgerechnet, sank der Umsatz immer noch um 2 Prozent auf 513,5 Millionen Franken.

Der Gewinn vor Minderheitsanteilen sank von 144,9 Millionen auf 122,3 Millionen Franken. Darin enthalten sind unter anderem ausserordentliche Rückstellungen wegen des Umsturzes in Ägypten von 15 Mio. Franken.

Im Hotel-Segment erhöhten sich Umsatz und Gewinn, während im Segment Immobilien und Bau diese beiden Kennziffern leicht rückläufig waren. Orascom besitzt 26 Hotels mit 6516 Zimmern.

Orascom will die internationale Expansion forcieren, wie es heisst. Das Unternehmen, welches 74 Prozent des Umsatzes in Ägypten erwirtschaftet, will sich geographisch stärker diversifizieren, um die Aktivitäten breiter abzustützen.

(laf/sda/awp)

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